1.Mai2014Sozial geht anders! - Neue Arbeit auf der
1. Mai-Kundgebung

„Sozial geht anders“ – mit diesem Slogan warben die Caritas und die Neue Arbeit am 1. Mai für öffentlich geförderte Beschäftigung. Sie machten darauf aufmerksam, dass die Maßnahmen für langzeitarbeitslose Menschen immer mehr gekürzt und eingeschränkt werden. Es werden vor allem Langzeitarbeitslose gefördert, die eine gute Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. Gerade bei den Geringqualifizierten ist das Risiko beträchtlich, über einen längeren Zeitraum ohne Beschäftigung zu bleiben.


Als Gegenmaßnahme werben die Wohlfahrtsverbände schon lange für eine dauerhafte öffentlich geförderte Beschäftigung. Der Forderung haben sich mittlerweile auch die kommunalen Spitzenverbände angeschlossen. Sie wäre kaum teurer als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit. Viele Probleme bei Langzeitarbeitslosigkeit, etwa höhere Krankheitskosten und Verschuldung der Betroffenen, könnten vermieden oder gemildert werden.
Die Resonanz am Stand war gut, erfreulich ist, dass vielen Menschen die Neue Arbeit bekannt ist. Interesse fand besonders ein Hartz-IV-Rätsel. Die zahlreichen richtigen Lösungen zeigen, dass viele Menschen sich bereits mit dem Thema beschäftigt haben.