Mit dem CAP-Markt bleibt die Nahversorgung in Eislingen gesichertNummer Vierzehn
CAP-Lebensmittelmarkt in Eislingen eröffnet

Nach drei Wochen Umbauzeit eröffnete die NintegrA am 19. November 2015 in Eislingen an der Fils einen neuen CAP-Lebensmittelmarkt mit 650 Quadratmetern Verkaufsfläche. Damit wird eine Versorgungslücke geschlossen.

Im Markt, der ehemals von der in Göppingen ansässigen Konsumgenossenschaft Staufers betrieben wurde, finden 14 Menschen eine Beschäftigung. Mindestens 40 Prozent von ihnen sind Menschen mit einer Behinderung. Mit der Neueröffnung in Eislingen betreiben die NintegrA und das Sozialunternehmen Neue Arbeit insgesamt 14 CAP-Lebensmittelmärkte in der Region Stuttgart und in Mannheim.


150.000 Euro hat die NintegrA in die Renovierung des Eislinger Marktes investiert, teilte Jörg Moosmann, Fachbereichsleiter der CAP-Lebensmittelmärkte, mit.

Der Eislinger Oberbürgermeister Klaus Heininger freut sich, dass die
Nahversorgung mit Lebensmitteln und der Sozialraum Lebensmittelmarkt in Eislingen erhalten bleibt. „Ich finde es wunderbar, dass mit dem CAP-Konzept auch die Menschen mit Behinderung in Arbeit kommen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sonst nur sehr schwer unterkommen“, so Heininger. Er appellierte an die Bürgerinnen und Bürger das Angebot auch anzunehmen.

Friedrich Kauderer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Göppingen, lobte das Konzept als Modell von Inklusion im Alltag, weil hier behinderte Menschen mitten in die Gesellschaft integriert werden.

Jutta Schiller, Vorsitzende des Kreisbehindertenrings und Landtagsabgeordnete (CDU), hofft, dass der Markt gut angenommen wird, damit
langfristig Arbeitsplätze für behinderte Menschen gesichert werden.