Kundgebung zum Tag der Arbeit

Neue Arbeit fordert am 1. Mai Solidarität für Langzeitarbeitslose

Wie immer war die Neue Arbeit zusammen mit der Caritas und dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) auf der 1. Mai-Kundgebung. Diesmal konnte sie mit einem besonderen Blickfang punkten: Der Riesen-Vuvuzela mit der Aufschrift „Wir geben Arbeitslosen eine Stimme!“. Mit diesem auffälligen Requisit zog die Neue Arbeit im Demonstrationszug mit und kam so auch kurz in die Tagesschau.

Im Flugblatt wurde das Motto der DGB-Kundgebung „Zeit für mehr Solidarität“ aufgegriffen und mehr Unterstützung für Langzeitarbeitslose gefordert. Angesprochen wird darin, wie schwierig die Situation von Langzeitarbeitslosen ist, gefordert wird das Recht aller Menschen auf Arbeit und Teilhabe. Am Stand während der Kundgebung gab es wieder viele interessante Gespräche, einige kannten die Neue Arbeit schon, aber auch viele Neulinge interessierten sich für die Projekte des Sozialunternehmens. Es lohnt sich also immer wieder in die Öffentlichkeit zu gehen.

In seiner Rede sprach DGB-Chef Reiner Hoffmann die zunehmende soziale Spaltung in Deutschland und Europa an. „Die soziale Spaltung ist eine ernste Bedrohung. Wir brauchen eine Politik, die den sozialen Zusammenhalt wieder stärkt.“ Scharfe Worte richtete er gegen die AfD. Diese biete keine demokratischen Alternativen, sondern „Sozialabbau pur“.

Das Flugblatt zum 1. Mai finden Sie hier.

Eine Bildergalerie zum 1. Mai finden Sie hier.