ÖPNV-Betreuer/Begleiter

Das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH bietet Langzeitarbeitslosen Beschäftigung, Qualifizierung, Beratung und unterstützt sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Alle Maßnahmen werden vom Jobcenter oder von der Agentur für Arbeit gefördert. Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme ist daher eine Zuweisung durch das JobCenter oder die Agentur für Arbeit.

Die Neue Arbeit berücksichtigt stets die Fähigkeiten und Einschränkungen der Teilnehmerin oder des Teilnehmers. Sie ist bemüht auch bei massiven Einschränkungen (z. B. Gesundheit) einen passenden Arbeitsplatz zu finden.

Die Rahmenbedingungen der Beschäftigung variieren bezüglich Bezahlung, Fahrtkostenerstattung und Stundenzahl beträchtlich. Für den Einzelfall muss dies durch das örtliche Jobcenter oder die Agentur für Arbeit geklärt werden.

Die Vorgaben für solch öffentlich geförderte Beschäftigungsmaßnahmen finden Sie hier am Beispiel des Jobcenters in Stuttgart.

Arbeitsinhalte:
Das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH engagiert sich mit diesem Projekt im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs. Die Partner dieses Projekts sind der Verband Region Stuttgart, die DB Station und Service sowie der Verkehrsverbund Stuttgart. Ziel dieses Projekts ist es, Vandalismusschäden sowie Graffitischäden zu verringern, das Erscheinungsbild des Bahnhofs sowie des Umfeldes zu verbessern, die Identifikation der Bürger und Kunden mit „unserem Bahnhof“ zu stärken und die Kommunikation zwischen Aufgabenträger, Bahn und Kommune zu fördern. Diese Ziele werden durch die Beschleunigung bei der Beseitigung von Mängeln, die Verstärkung der sozialen Kontrolle an den Bahnhöfen und deren Umfeld sowie durch eine Erhöhung der subjektiven Sicherheit an den Stationen und deren Umfeld erreicht.

Die ÖPNV-Betreuer sorgen für Sauberkeit und Sicherheit an den S-Bahnhöfen. Sie erledigen Malerarbeiten, sind zuständig für die Grünpflege und stehen für Auskünfte, Hinweise und Hilfeleistungen zur Verfügung.

Berufsgruppen:
Bei den ÖPNV-Betreuern gibt es Tätigkeiten aus den Berufsgruppen Handwerk, Dienstleistung und Verwaltung.

Personenkreis, Ausschlusskriterien, Zugangsvoraussetzungen sind

  • Deutschkenntnisse
  • Keine oder nur geringe körperliche Einschränkungen
  • Abstinenzfähigkeit zumindest tagsüber
  • PC-Kenntnisse bei Einsatz in der Verwaltung

Qualifizierung:
Am Arbeitsplatz qualifizieren wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in folgenden Bereichen

  • Handwerkliche Allround-Fähigkeiten
  • Kenntnisse im Bereich ÖPNV
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Zuverlässigkeit beim Überprüfen der Einrichtungen
  • Kundenorientiertes Verhalten in der Beratung von Fahrgästen


Die Qualifizierung wird am Ende einer Maßnahme durch eine Teilnehmer-Beurteilung bestätigt.

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht die Möglichkeit, die Qualifizierungsangebote des ifw nach Absprache und Prüfung der Voraussetzungen zu nutzen. Das Institut für Weiterbildung der Neuen Arbeit bietet unter anderem an: Europäischer Computerführerschein, Deutsch als Fremdsprache, Bewerbungstraining und Telefon- und Kommunikationstraining.

Sozialarbeit:
Die Maßnahme wird durch erfahrene SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen begleitet. Wir begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Klärung ihrer beruflichen Perspektive. Falls nötig, bietet die Neue Arbeit Hilfen bei Sucht oder Schulden, außerdem Unterstützung bei persönlichen Problemen und der Anbindung an das örtliche soziale Hilfesystem.

Kontakt:
Sobald eine Zuweisung für die Teilnehmerin oder den Teilnehmer vorliegt, nimmt das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit mit uns Verbindung auf.

Fragen beantwortet unser Kontaktbüro Arbeitshilfen gerne:
Tel.: 0711 27301 - 122
Fax: 0711 27301 - 118

Ansprechpartner für das Projekt ÖPNV-Betreuer ist:
Herr Frank Schröter
Tel.: 0711 209219 - 28
email senden

Adresse:
Wiener Platz 1
(im Bahnhof Feuerbach)
70469 Stuttgart


Das Projekt ÖPNV-Betreuer / Begleiter wird durch das Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und durch die Unterstützung der Jobcenter Stuttgart, Ludwigsburg und Waiblingen gefördert.