CAP Lebensmittelmärkte

Das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH führt seit über 30 Jahren Aufträge und Maßnahmen der Arbeitsagenturen, ARGEN, Kommunen, Integrationsämter und weiterer Auftraggeber im Großraum Stuttgart zur Arbeitsmarktintegration verschiedener Personengruppen durch.

Seit Sommer 2004 betreibt die Neue Arbeit CAP-Lebensmittelmärkte als Integrationsprojekte in enger Kooperation mit der „Genossenschaft der Werkstätten für Behinderte e. G.“ (GDW) in Baden-Württemberg.

Durch das Abwandern der Lebensmittelmärkte in die Randbereiche entstanden und entstehen Versorgungslücken für diejenigen Bewohner, die auf ein zu Fuß erreichbares Angebot angewiesen sind, um ihren täglichen Bedarf zu decken. Die wettbewerbsneutrale Reaktivierung von Vollsortimentsgeschäften im Ortskern schließt diese Versorgungslücken und dient der Entwicklung des Gemeinwesens durch eine innerörtliche Versorgung, gleichzeitig eröffnen sie die Möglichkeit, den Grundgedanken des CAP-Konzepts zu realisieren:

Die Verbesserung der Arbeitssituation und die Erweiterung der Möglichkeiten für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen und andere leistungsgeminderte Menschen oder Menschen mit Vermittlungshemmnissen.

Das CAP-Konzept wird durch die GDW über ein Franchise-System in ganz Deutschland verbreitet. Informationen finden Sie unter www.gdw-sued.de

Das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH und das Integrationsunternehmen NintegrA betreiben Märkte in Stuttgart-Weilimdorf, Weinstadt-Beutelsbach, Markgröningen, Bietigheim-Bissingen, Bietigheim-Buch, Sersheim, Korntal-Münchingen, Stuttgart-Fasanenhof, Stuttgart Hölderlinplatz und Mannheim-Lindenhof. Details zu den Märkten finden Sie hier.

Arbeitsinhalte:
Die Arbeitsbereiche erschließen sich aus den verschiedenen Handlungsfeldern des Einzelhandels. Der Lebensmitteleinzelhandel lässt aufgrund seiner Eigenschaften eine Aufteilung der gesamten Prozesse in überschaubare und in sich geschlossene Abläufe zu. Die zum Teil kleinteiligen Arbeitsabläufe eignen sich in vorbildlicher Weise zur Beschäftigung leistungsgeminderter Menschen, da die inhaltlichen und zeitlichen Anforderungen den entsprechenden Fähigkeitsprofilen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen jederzeit angepasst werden können.

Insofern sind alle Voraussetzungen gegeben, neue Arbeitsplätze unter wirtschaftlichen wie sozialen Aspekten in sinnvoller Weise anbieten zu können.

Zielsetzung des Integrationsprojektes ist der Aufbau und die dauerhafte Bereitstellung unterschiedlichster Beschäftigungsformen, um behinderten und anderen benachteiligten Menschen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen die dauerhafte Eingliederung in das Arbeits- und Berufsleben, u.U. in gestufter Form, zu ermöglichen. Vorrangiges Ziel ist die Begründung eines regulären Arbeitsverhältnisses. Dies kann von Beginn an zur Verfügung gestellt werden oder nach Durchlaufen einer oder verschiedener Erprobungs- und/oder Qualifizierungsphasen, sowie nach der Berufsausbildung. Ergänzend kommt die Bereitstellung von Plätzen für WfbM-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter in verschiedenster Ausprägung in Betracht. Die Einbeziehung anderer Zielgruppen ist möglich und im Einzelfall konzeptionell festzulegen.

Folgende Beschäftigungsformen werden für die Teilnehmerinnnen und Teilnehmer angeboten:

  • Praktikums- und Erprobungsmaßnahmen
  • Fachspezifische Qualifizierung
  • Ausbildungsplätze
  • Sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse
  • Beschäftigung und Zuverdienst
  • gegebenenfalls Außenarbeitsplätze in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder einer Werkstatt für psychisch Kranke

Berufsgruppen:
Im CAP-Lebensmittelmarkt fallen Tätigkeiten aus folgenden Berufsgruppen an:
Verkauf, EDV, Dienstleistung, Verwaltung und Büroarbeiten, Lagerarbeiten und Logistik

Personenkreis:
Grundsätzlich steht das Integrationsprojekt allen behinderten und anderen benachteiligten Menschen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen offen.
Spezielle Zielgruppe sind solche schwerbehinderten Menschen und ihnen Gleichgestellte, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf Grund von Art oder Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger Umstände trotz Ausschöpfens aller Fördermöglichkeiten und des Einsatzes von Integrationsfachdiensten voraussichtlich auf besondere Schwierigkeiten stößt. Sie gehören in der Regel der in
§ 72 SGB IX beschriebenen Zielgruppe an.

Arbeitsanforderungen:
Die Arbeitsanforderungen erschließen sich aus den verschiedenen Handlungsfeldern des Lebensmitteleinzelhandels. Verkäufer und Verkäuferinnen informieren und beraten Kunden, verkaufen die gewünschten Waren und kassieren den Verkaufspreis. Außerdem arbeiten sie im Lager, zeichnen Waren aus und wirken bei Sonderaktionen und Verkaufsförderungen mit.

Qualifizierung:
Die Qualifizierung erfolgt berufsbegleitend überwiegend im laufenden Geschäftsbetrieb („training on the job“) durch die betrieblichen Anleitungspersonen unter realistischen Arbeitsbedingungen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in folgenden Bereichen qualifiziert:

  • Warenannahme und -kontrolle
  • Auszeichnen von Waren
  • Warenbestellung
  • Nachfüllen der Ware im Verkaufsraum
  • Regalpflege
  • MHD-Kontrolle und Etikettenkontrolle
  • Sortieren der Ware im Lagerbereich
  • Rücknahme und Sortieren von Getränkeleergut
  • Bedienung und Pflege des Leergutautomaten
  • Artikel einlesen und Etikettendruck am PC
  • Kassiertätigkeit inklusive EC-Zahlung und Kassenabrechnung


Hierzu wurden eigenständige Lernmodule entwickelt. Die Qualifizierung wird am Ende einer Maßnahme durch eine Teilnehmer-Beurteilung bestätigt.

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht die Möglichkeit, die Qualifizierungsangebote des ifw nach Absprache und Prüfung der Voraussetzungen zu nutzen. Das Institut für Weiterbildung der Neuen Arbeit bietet unter anderem an: Europäischer Computerführerschein, Deutsch als Fremdsprache, Bewerbungstraining und Telefon- und Kommunikationstraining.

Sozialarbeit:
Das Coaching ist ein zentrales Steuerungsinstrument zur erfolgreichen Durchführung der Maßnahmen im Integrationsprojekt. Die damit beauftragten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besitzen eine entsprechende Fachausbildung (zumeist sozialpädagogischer Art) und/oder verfügen über langjährige Praxiserfahrung im Umgang mit der Zielgruppe.

Der Job-Coach plant und begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Basis des Case-Management-Ansatzes für den gesamten Maßnahmeverlauf. Ihr oder ihm obliegt die konzeptionelle Planung und die persönliche psychosoziale Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch regelmäßige Einzelgespräche oder Gruppenangebote. Die Erfordernisse an den Umgang mit zielgruppenspezifischen Krisenerscheinungen und deren Interventionen sind hierbei besonders zu berücksichtigen.

Aktkuellen Flyer downloaden

Die Broschüre (15 Seiten) "Inklusion und Nahversorgung"
können Sie hier herunterladen

Ansprechpartner:
Herr Jörg Moosmann
Tel.: 0711. 27301 - 182
Fax: 0711. 27301 - 166
email senden

In Zusammenarbeit mit:


Förderer:






Förderer der CAP-Märkte Hölderlinplatz, Lindenhof und Markgröningen:

Logo Aktion Mensch


CAP-Märkte in Bietigheim-Bissingen, Buch, Markgröningen und Sersheim werden im Rahmen des Projektes capINTEGRA gefördert von:


13 logoreihe ESF









Mit freundlicher Unterstützung von:








Partner der EDEKA



CAP wird durch das Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und durch die Unterstützung des Jobcenter Ludwigsburg gefördert.




CAP-Lebensmittelmärkte sind Abteilungen der:







Gesellschafter: Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V.,
Ambulante Hilfe Stuttgart e.V.






Gesellschafter: Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH,
Behindertenzentrum Stuttgart e.V.