Ordnungspolitik versus Gemeinwohl

Vielfach werden die Themen Ordnungspolitik, Zusätzlichkeit und Wettbewerb in Bezug auf Arbeiten und Leistungen der Arbeitshilfe vor dem Hintergrund der Gewährung öffentlicher Zuschüsse diskutiert. Die Beiträge zielen in der Regel auf Konkurrenz und Gefährdung von nicht subventionierten Arbeitsplätzen ab. Die Diskussion wird vordergründig um wirtschafts- und gesellschaftspolitische Fragen geführt. Bei Lichte betrachtet schwingen die Themen „Vermeidung von Wettbewerb“ bzw. „Verbesserung der eigenen Position“ oft im Hintergrund mit.

Die Antwort auf die Frage „Was nützt der Gemeinschaft im weitesten Sinne und wo wird die Grenze des Nutzens überschritten und in Schaden verkehrt?“ ist für die Arbeitshilfe existentiell.

Unternehmen, die von der Allgemeinheit subventioniert werden, stehen in der Pflicht, sich in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen. Die Neue Arbeit setzt ihren Satzungsauftrag „Stabilisierung und Begleitung, Integration durch Qualifizierung und Beschäftigung sozial benachteiligter Personen“ von Beginn der Tätigkeit an im Sinne des und für das Gemeinwohl um. Dieses wird durch die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Neuen Arbeit deutlich.