Bei "KULTURWERK for FUTURE!" ging es eine Woche darum, was das Kulturwerk für eine nachhaltige Zukunft tun kann.

KULTURWERK for FUTURE!

Vom 21. – 25. September fanden im Kulturwerk die „KULTURWERK for FUTURE“-Nachhaltigkeitstage statt. Ziel war es, Kultur und ökologische Themen zusammenzubringen. Mitarbeitende, Teilnehmende und Besucher des Kulturwerks, Mittagstischgäste und Kulturpublikum erhielten Informationen zum Thema Nachhaltigkeit.

Die Woche begann mit dem Thema „Klimawandel und nachhaltige Ernährung“. Referent David Kopp informierte dabei über Erderwärmung und globale Gerechtigkeit. Im Zentrum der anschließenden Diskussion stand die Frage, welche Möglichkeiten jeder Einzelne im Alltag hat, zum Beispiel durch bewussteres Einkaufs- oder Essverhalten, um etwas gegen den Klimawandel zu tun. Damit war der Grundstein für die folgenden Tage gelegt, an denen viel diskutiert, Ideen geteilt oder Erfahrungen ausgetauscht wurden.
Es folgten mehrere öffentliche Veranstaltungen, die unter anderem von „Brot für die Welt“ unterstützt wurden: eine Aufführung des Films „2040 – Wir retten die Welt“ und ein Do-it- Yourself-Workshop „Badezimmer vegan und Plastikfrei“, bei dem aus einfachen Haushaltsprodukten eigenes Flüssigwaschmittel, Allzweckreiniger oder Badesalz hergestellt wurde. Das Theaterensemble Wilde Bühne gestaltete einen Improtheaterabend zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und veganer Ernährung, es gab einen Büchertisch und eine kleine Ausstellung im Großen Saal. Außerdem besuchte eine kleine Kulturwerk-Delegation die globale Klimastreik-Demo am 25. September.
Vor allem die Tatsache, dass in dieser Woche beim öffentlichen Mittagstisch und beim Personalessen nur vegetarische oder vegane Speisen angeboten wurden, führte zu viel Austausch, hitzigen Debatten, aber am Ende zu Einsichten und Absichten. Das Thema Nachhaltigkeit hatte aktiv Einzug ins Kulturwerk gehalten und wurde an Schreibtischen, Werkbänken oder in der Pause diskutiert. Die Nachhaltigkeitstage sollen nun jedes Jahr stattfinden, um ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jeder von uns – auch mit kleinem Geldbeutel – die Welt ein bisschen mitretten kann.