Gerade an Hängen werden oft Tockenmauern eingesetzt. Anspruchsvoll und anstrengend: Trockenmauern

Garten und Natur hat sich beim Bauen von Trockenmauern einen Namen gemacht

Mehr Anfragen als man erledigen kann, das erlebt Garten und Natur beim Thema Trockenmauern. „Aufträge haben wir mehr als genug“, so Dr. Bettina Schmalzbauer von Garten und Natur. „Trockenmauerbau in den Hanglagen der Weinberge ist Handarbeit, viele Landschaftsgärtner können es nicht. Oder sie machen es nicht, weil es sich nicht lohnt."

Bei Garten und Natur ist Trockenmauerbau ein Schwerpunkt, den man auch an die Auszubildenden weitergeben will. „Es ist anspruchsvoll“, so Schmalzbauer, „die Mauer muss stehenbleiben und optisch ansprechen. Außerdem ist es sehr kräftezehrend. Das kann man nicht mit allen Leuten machen.“ Unsere Trockenmauern werden ohne Mörtel errichtet. Die Steine müssen teilweise per Hand bearbeitet werden um möglichst exakt aneinandergefügt werden zu können. Die Mauern müssen dem Hangdruck standhalten, ins Landschaftsbild passen und dienen langfristig auch als Biotop für seltene Pflanzen- und Tierarten. Deswegen fördert der Naturschutz die Erhaltung und Wiederherstellung. Seit 2018 zählen Trockenmauern zum immateriellen Kulturerbe.

Das Trockenmauer-Team vor vollbrachtem Werk.Ein Beispiel, wieviel Handwerk dabei ist, zeigt der Einsatz in Walheim im Landkreis Ludwigsburg. „93 Tonnen Steine wurden von unseren beiden Teams der NintegrA innerhalb von drei Monaten bewegt“, so Schmalzbauer über den Bau der Trockenmauern dort. 114 Quadratmeter Trockenmauern wurden von Grund auf neu gebaut. Für die Mitarbeitenden von Garten und Natur ist es wichtig, das Wissen um das Trockenmauern weiterzugeben. Dafür investieren die beiden Teamleiter, Jaqueline Proctor und Hermann Camilli, mit ihrer langjährigen Erfahrung in diesem Geschäftsbereich viel Zeit und Geduld. „Für Garten und Natur ist Trockenmauern fast schon ein Alleinstellungsmerkmal. Fachliche Fertigkeiten werden hier genauso geschult wie Teamgeist“, so Schmalzbauer.