Robert Bothner leitet seit März die ÖPNV-Betreuer. Vorher war er bei der Radstation in Ludwigsburg, wo auch dieses Foto entstand.„Ohne uns gäbe es große Probleme“

Robert Bothner ist neuer Teamleiter der ÖPNV-Betreuer

„Ich würde gerne öfter mit auf die Strecke gehen, leider fehlt mir dafür die Zeit“, sagt Robert Bothner, der neue Teamleiter der ÖPNV-Betreuer. Schnell merkt man, wie sehr er die Arbeit der ÖPNV-Betreuer schätzt, wie wichtig es ihm ist, dass die Qualität stimmt. Er freut sich, wenn die Arbeit wertgeschätzt wird. „Man glaubt ja gar nicht, was da alles zu beachten ist“, sagt er zu seinen neuen Aufgaben.

Beim Projekt sind 33 Mitarbeitende auf 80 S-Bahnstationen unterwegs. Sie prüfen, ob alles funktionstüchtig ist: Aufzüge und Rolltreppen, Uhren, Automaten, Fahrkar tenentwerter, Fahrtanzeiger. „Dafür gibt es Checklisten, die wir durchgehen“, so Bothner. Probleme werden an die Bahn gemeldet. Die zweite Aufgabe ist die Beseitigung von Grobmüll. „Dafür gibt es Greifer“, so Bothner. Ihn ärgert, wieviel Müll manche Menschen einfach abladen. Die Beseitigung groben Wildwuchses an Bahnsteigen ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Der dritte Bereich sind Graffiti. Kleinere Graffiti, etwa an Metallpfeilern, beseitigen die ÖPNV-Begleiter selbst. „Aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen“, bedauert Bothner „Wir streichen, dann gibt es ein neues Graffiti. Wir streichen, neues Graffiti, und so weiter.“ Die Mitarbeiter seien da gelassener als er.

Seit März ist Bothner Projektleiter, bei der Neuen Arbeit ist er aber schon länger. 2011 hat er in der Radstation Ludwigsburg angefangen, dort war er stellvertretender Leiter, dann Leiter. Ursprünglich hat Bothner Geographie studiert, er war aber schon immer radbegeistert, hat auch Radsport betrieben. „Ich habe mich selbst ums Rad gekümmert und auch Räder gebaut, sowohl Rennräder wie Mountainbikes“, erzählt er. In Ludwigsburg hat er dann die Ausbildung zum Radmonteur gemacht.

ÖPNV-BetreuerNach der langen Zeit in der Radstation habe er über einen Wechsel nachgedacht. „Ich brauchte einen neuen Impuls.“ Für ihn war es eine Chance, „ein neues Projekt in die Hand zu nehmen.“ Er sieht sich als Teamplayer und versucht sich auf die Leute einzustellen. Viele Teilnehmende seien wenig leistungsfähig, so Bothner. Aber er ist auch deutlich stolz auf die wichtige Arbeit. „Ohne uns gäbe es große Probleme. Das wissen auch die Kunden von der Deutschen Bahn Station&Service AG und der Verband Region Stuttgart sehr zu schätzen. Letzten Endes sind es natürlich die Fahrgäste, die uns danken, weil die ÖPNV-Betreuer das Sicherheitsgefühl erhöhen.“

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Robert Bothner
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