Blumen- und Kräutersamen machen die Welt bunter und ernähren Insekten. Die Samenbomben tragen dazu bei. Samenbombenaktion und weitere Projekte von Garten und Natur

Drei spannende Projekte, alle von Aktion Mensch gefördert, sind gerade bei Garten und Natur am Start. Dazu gehört die Aktion „Samenbomben selber herstellen“.

Samenbomben sind kleine Lehmkugeln, in die Blumen- und Kräutersamen eingearbeitet sind. Man wirft sie an Orte, an denen man etwas pflanzen will, und überlässt der Natur ihren Lauf. Samenbomben sind Teil des „Urban Gardening“, mit dem mehr Grün in die Stadt kommen soll. Dabei geht es nicht nur darum, dass die Welt ein wenig bunter wird. Mit Samenbomben entstehen auch Futteroasen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

Bei den Aktionen werden nicht nur Samenbomben produziert, die Teilnehmenden bekommen auch Infos zum Thema durch Fachkundige. Folgende Termine sind geplant, aber aufgrund der Corona-Krise nicht sicher: 20. September im Favoritepark in Ludwigsburg sowie 15. September in der Frauenpension der Caritas in Bad Cannstatt. Weitere Termine werden über das Schwarze Brett kommuniziert.

Ein Blick in den Stadtacker Wagenhallen.Die Aktion Mensch fördert noch zwei weitere Projekte im Bereich „Garten und Natur“. Bei „Mein Gemüsegarten“ geht es darum, Gemüse für sich selbst zu ziehen, ökologisch und sozial, und so auch etwas über Natur, Landwirtschaft, gesunde Ernährung und Zusammenarbeit zu lernen. Erste positive Erfahrungen mit dem Gemüseanbau hat der Fachbereich bereits im Rahmen des ESF-Projekts in Ludwigsburg gemacht. Eine Fläche gibt es schon, beim „Stadtacker Wagenhallen“ in Stuttgart-Nord. Ökologischer Gemüseanbau steht hier im Vordergrund. Wegen Zeit- und Personalmangel, aber auch wegen Corona verschob sich der offizielle Start. Doch Jörg Bubeck hat schon einmal im Frühjahr angefangen und konnte die ersten Bohnen bereits ernten. „Wer es sich anschauen will und vielleicht auch gleich mitmachen möchte, kann gerne vorbeikommen“, so Dr. Bettina Schmalzbauer, Leiterin von Garten und Natur.

Die Aktion „Baum inklusiv“ hat leider nicht die Resonanz gefunden, die die Initiatoren sich erhofft haben. „Es gibt vier bis fünf Plätze, die wir nutzen können. Dort werden wir im Herbst jeweils einen Baum pflanzen“, so Schmalzbauer. Ansonsten wird die Aktion nicht weiterverfolgt.

Informationen zu den Projekten gibt Frank Stoll:
Tel.: 07 11 . 13 67 13 34
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