Menschen mit Leistungseinschränkungen benötigen Förderung

Ute Vogt, Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für den Wahlkreis Stuttgart I, sowie Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, besuchten am 5.September das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH. In der Fahrrad-Service-Station Vaihingen haben sie sich über die Probleme langzeitarbeitsloser Menschen und die Tätigkeit des Stuttgarter Arbeitshilfeträgers informiert.

Die Betroffenen haben über die unzureichenden und befristeten Fördermaßnahmen geklagt. Sie haben bestätigt, dass es für viele Langzeitarbeitslose zwar viele Bewerbungsabsagen gibt, aber kaum eine Chance auf eine Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Arbeit in der Fahrradstation Vaihingen empfinden Sie als sinnvolle Beschäftigung.

Ute Vogt betonte, dass man in Deutschland akzeptieren muss, dass es in Deutschland einen zweiten Arbeitsmarkt gibt. „Falls die SPD bei der Wahl am 22.9. wieder in die Regierungsverantwortung kommen sollte, werden wir die fatalen Kürzungen in der Arbeitshilfe wieder zurücknehmen. Wir wollen, dass Menschen mit psychischen und physischen Einschränkungen über Arbeit an der Gesellschaft teilhaben können", so Ute Vogt.

Claus Schmiedel hob das Engagement der baden-württembergischen Landesregierung in Bezug auf den Pilotversuch des Passiv-Aktiv-Transfers hervor.

Dies sein ein gutes Instrument, arbeitslose Menschen in sozialversicherungspflichtige Arbeit zu bringen. Er ist davon überzeugt, dass das Konzept ökonomisch und sozial sinnvoll ist. Aktuell kämpfe man noch mit einem Zuviel an Bürokratie. Man wolle es für die Arbeitgeber vereinfachen. Von den Inhalten her zeichnet es sich ab, dass es gut funktioniert.