Herzlich willkommen: CAP-Markt in Stuttgart-Riedenberg eröffnet

Bis in letzter Minute vor der offiziellen Einweihung wurde noch Hand angelegt am neuen CAP-Lebensmittelmarkt im Zentrum von Riedenberg, bis dann wirklich alles perfekt war. Pünktlich 17 Uhr stand alles bereit für die Würdigungen und das obligatorische Durchschneiden des roten Bandes am Eingang. Etwa 70 Vertreter von Gemeinderat, Stadtrat, Politik, Ämtern, Kirche und Medien kamen in den neuen CAP-Lebensmittelmarkt an der Schemppstraße, der von Grund auf renoviert und nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet wurde. Für die Neue Arbeit und die NintegrA ist es der 13. Markt.

Ines Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart, begrüßte, dass sich der CAP-Markt in Riedenberg engagiere. CAP bringe Wirtschaftliches und Soziales zusammen. Sozial im doppelten Sinn. Zum einen durch die Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung. Sozial auch deshalb, weil der Markt den Bewohnern von Riedenberg eine wichtige Möglichkeit des Austausches und der Begegnung biete. Frau Aufrecht bedankte sich bei allen, die CAP möglich machen.

Ulrich Rabeneick betonte, dass die CAP-Märkte der Neuen Arbeit bzw. der NintegrA inzwischen 10-jähriges Jubiläum feiern dürfen und große Erfolge im Spannungsfeld von Ökonomie und Langzeitarbeitslosigkeit vorweisen können. Auch die iD-Drogeriemärkte, die dem gleichen integrativen Konzept wie CAP folgen, seien erfolgreich. Es lohne sich, Menschen mit einer Behinderung einzustellen und ihnen eine sozialversiche¬rungs¬pflichtige Anstellung zu ermöglichen.

Bezirksvorsteher Peter-Alexander Schreck lobte das Ehepaar Dieterich, die Vorbesitzer, die den Einzug von CAP in den alten Laden möglich machte. Das sei eine gelungene Unternehmensnachfolge, die sicherstelle, dass vor Ort ein funktionsfähiges Geschäftsmodell Erfolg haben könne. Auf diese Weise würde eine Situation wie in Heumaden vermieden, wo das Ladensterben im Zentrum bereits vollzogen wurde, so Schreck. Wegen CAP würde das in Riedenberg nicht so weit kommen. Der Laden stehe Riedenberg gut zu Gesicht.

Werner Block von der GDW süd, der Genossenschaft der Werkstätten
für behinderte Menschen Süd eG, Franchisegeber für CAP- und iD-Märkte, betonte, dass es auch ein Handicap für die Einwohner bedeute, wenn man nicht mehr vor Ort einkaufen könne. Ziel sei es, dass die Menschen „mein CAP-Markt“ sagen und man sich dort gerne trifft.

Wolfgang Dieterich, der ehemalige Inhaber des Lebensmittelmarkts in der Schemppstraße und jetztige Vermieter für den CAP-Markt lobte die schnelle Nachfolge durch den CAP-Markt. Er ist sich sicher, dass die Kunden das CAP-Modell begrüßen werden, bedankte sich nochmals für die zügigen und freundschaftlichen Verhandlungsgespräche und wünschte viel Freude mit der Kundschaft in Riedenberg.