Bürgermeister Ralf Barth (links) und Marc Hentschke, Geschäftsführer der NintegrA bei der Eröffnung des CAP-Markts in Denkendorf. Barth brachte für jeden Mitarbeitenden ein Geschenk mit.

„Es ist alles da, was man braucht“

CAP-Markt in Denkendorf öffnet

In Zeiten von Corona war es eine Markteröffnung der besonderen Art. „Normalerweise eröffnen wir mit einem großen Eröffnungsfest. Aber jetzt sind wir angehalten, große Menschenansammlungen zu vermeiden“, sagt der Fachbereichsleiter der CAP-Lebensmittelmärkte Jörg Moosmann.

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Bereits über 250 Coronahelden haben sich gemeldet

Über 250 Corona-Heldinnen und -Helden haben sich bereits gemeldet

Über diesen großartigen solidarischen Widerhall aus der Gesellschaft freuen wir uns sehr.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht alle Personen die sich gemeldet haben, sofort wie von uns geplant persönlich kontaktieren können. Wir senden Ihnen zeitnah einen Ehrenamtsvertrag zu, den Sie bitte mit dem frankierten Rücksendeumschlag zurücksenden. Frau Sanela Lason wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihren ehrenamtlichen Einsatz konkret zu planen.

Nach den ersten Tagen der Krise, die von Hamsterkäufen und Lieferengpässen geprägt waren, hat sich die Lage in unseren Märkten mittlerweile wieder etwas normalisiert. Wir rechnen aber weiterhin mit erhöhter Nachfrage.

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Die CAP-Lebensmittelmärkte suchen Corona-Helden

CAP-Lebensmittelmärkte suchen Corona-Helden

Lebensmittelmärkte brauchen Ehrenamtliche, um Nahversorgung zu sichern

Angesichts der Corona-Krise suchen die CAP-Lebensmittelmärkte im Unternehmensverbund Neue Arbeit nach Ehrenamtlichen, die aushelfen. Die Corana-Helden sollen Aufgaben übernehmen wie Regale einräumen und Lieferdienste für alte und gehbehinderte Menschen übernehmen.

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Der Cannstatter Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler (rechts) stellte sich den Fragen der Besucher/-innen. Martin Tertelmann von der Neuen Arbeit moderierte

Bürgersprechstunde mit Bernd-Marcel Löffler im Sozialkaufhaus Bad Cannstatt

Der Bezirksvorsteher nahm sich Zeit für Bürgerfragen über das Quartier

An diesem Abend kamen viele Bad Cannstatter Bürger ins Sozialkaufhaus. Sie nutzten die Gelegenheit, ihrem Bezirksvorsteher die Fragen zu stellen, die ihnen schon lange unter den Nägeln brennen. Bernd-Marcel Löffler, der als „Macher und Kümmerer“ bekannt ist, hatte für alle Fragen ein offenes Ohr.

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Am ersten Tag der Pro Arbeit Sozial 2020 gab es eine Podiumsdiskussion zum Teilhabechancengesetz (von links): Daniel Ihle, Jürgen Peeß, Inge Hannemann, Moderatorin Christina Metke, Stefanie Schmidt, Prof. Jürgen Armbruster (verdeckt) und Sabine Baumann

Pro Arbeit sozial 2020 fragt nach „Arbeit für alle“

„Arbeit für alle – der Mensch als Maß der Dinge“ war dieses Jahr der erste Tag der Pro Arbeit sozial überschrieben. Ein  Schwerpunkt war das neu eingeführte „Teilhabechancengesetz“. In einem Gespräch mit Betroffenen, Trägern und Jobcenter-Vertretern wurde deutlich, dass die neuen Möglichkeiten begrüßt werden, es aber noch Probleme gibt.

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Großer Ansturm. Lange Schlangen vor den Kassen im neuen CAP-Marktin în Köngen

„Viele Menschen in Köngen haben sehnsüchtig auf diesen Markt gewartet“

CAP löst Nahversorgungsprobleme

Otto Ruppaner, Bürgermeister der Gemeinde Köngen, sparte nicht mit warmen Worten. Er freue sich mit den Bürgerinnen und Bürgern, dass es endlich, nach zehn bangen Monaten, wieder ein Lebensmittelmarkt im Zentrum von Köngen gibt.

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In der Stuttgarter Vesperkirche traf man sich unter dem Motto "Betroffene berichten - Kirche hört zu"

„Ich hatte gedacht, die haben kein Interesse daran, was draußen passiert“

In der Vesperkirche sprachen Menschen aus prekären Schichten und Kirchenvertreterinnen miteinander

„Betroffene berichten – Kirche hört zu“ war der Titel einer Veranstaltung in der Vesperkirche. Dabei trafen arme Menschen aus der prekären Schicht und Vertreterinnen der Kirche aufeinander. Auch wenn zunächst viel Distanz zwischen beiden Seiten zu spüren war, wurde im Laufe des Abends klar, dass es Berührungspunkte gibt.

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Gesellschaftliche Spaltung ueberwinden Schultheis

Armut und Reichtum verschärfen sich

Die Wissenschaftler Michael Hartmann und Franz Schultheis sprachen im Hospitalhof über die Spaltung der Gesellschaft

„Die gesellschaftliche Spaltung überwinden – Erkenntnisse aus der Eliten- und Prekariatsforschung“ war der Titel einer Veranstaltung im Hospitalhof, die unter anderem von der Denkfabrik organisiert wurde. Wie sehr das Thema vielen Menschen unter den Nägeln brennt, zeigte sich am Andrang: 360 Besucherinnen und Besucher kamen. Eingeladen waren zwei Wissenschaftler, dich sich intensiv mit den Menschen beschäftigten, die in der gesellschaftlichen Schicht ganz unten und ganz oben stehen.

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Transparent und mit breiten Gängen präsentiert sich der CAP-Markt im Augustinum Stuttgart-Sillenbuch

CAP eröffnet Mini-Markt im Sillenbucher Augustinum

Am 11.11., genau einhunderteinundsechzig Minuten vor 11.11 Uhr, um 8.30 Uhr, eröffnet der kleine CAP-Lebensmittelmarkt in der Seniorenresidenz Augustinum in Stuttgart-Sillenbuch. Es ist viel los im Laden. Man sieht fast nur Seniorinnen und Senioren, auch viele Rollatoren. „Wir haben die Gänge zwischen den Regalen breiter gebaut, damit die Kunden mit ihren Gehhilfen besser durchkommen“, sagt Bezirksleiter Burim Sabani, der für Riedenberg zuständig ist. Der Markt, der von der NintegrA - Unternehmen für Integration GmbH betrieben wird, hat eine Fläche von circa 150 Quadratmetern und ist damit etwa halb so groß wie der CAP-Lebensmittelmarkt am Hölderlinplatz.

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Elionora Rosenkranz zeigt den Besuchern eine wertvolle Thorarolle

Einblicke in die jüdische Religion

Demokratiebegleiter/-innen besuchten die Stuttgarter Synagoge

Knapp zwanzig Menschen sind der Einladung der Demokratiebegleiter/-innen zum Besuch der Stuttgarter Synagoge gefolgt. Zunächst mussten sie durch die Sicherheitsvorkehrungen. Jeder muss seinen Personalausweis vorzeigen und die Tasche öffnen. Elionora Rosenkranz führt durch diesen sakralen Ort der jüdischen Gemeinde. Vor dem Eintritt müssen die Männer eine bereit gestellte Kippa aufsetzen. „Aus Respekt vor Gott“, so Rosenkranz. Auch die Frauen müssen beim Gebet ihren Kopf bedecken, entweder mit einem Hut oder mit einem Kopftuch.

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Zum ungewönhlichern Gottesdienst in der Pauluskirche Zuffenhausen gehörte auch eine Modenschau

Second-Hand-Gottesdienst in der Pauluskirche fragt danach, wieviel der Mensch braucht

„Mit weniger mehr leben“ war der Titel eines ungewöhnlichen Gottesdienstes in der Pauluskirche Zuffenhausen. Daran beteiligt war das Second-Hand-Sozialkaufhaus der Neuen Arbeit in Bad Cannstatt. Der Gottesdienst drehte sich um die Frage, wieviel man als Einzelner zum Leben braucht.

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Stefanie Ritzmann las im Kaufhaus Bad Cannstatt aus ihrem Buch "Weglaufen? Geht nicht!"

Weglaufen ? Geht nicht!

Stefanie Ritzmann las aus ihrem Buch im Kaufhaus Bad Cannstatt

Die von Contergan-Schäden betroffene Stefanie Ritzmann las im Kaufhaus Bad Cannstatt vor voll besetzten Stuhlreihen aus ihrem Buch „Weglaufen? Geht nicht!“. Die Lesung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum im Kaufhaus“ statt. Gleich zu Beginn stellt die 60-jährige klar: „Als Opfer fühle ich mich nicht! Ich habe etwas aus meinem Leben gemacht.“

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Stadträtin Jasmin Meergans bei der Bürgersprechstunde in der Neuen Arbeit

Ungewöhnliche Bürgersprechstunde mit Stadträtin Meergans

Für eine Bürgersprechstunde kam Jasmin Meergans in die Neue Arbeit. Die jüngste Stadträtin in Stuttgart und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion stellte sich den Fragen der Mitarbeitenden aus der Metallwerkstatt.

Hauptthema dabei war die Wohnungssituation in Stuttgart. Hier plädierte Meergans für den Bau neuer Wohnungen und hob die Wohnbaugenossenschaften hervor. Mit der SWSG hätte die Stadt zudem die Möglichkeit, politisch Einfluss zu nehmen. Dieser aber werde nicht ausreichend genutzt.Stattdessen gäbe es regelmäßig Mieterhöhungen, mit denen der Bau neuer Wohnungen finanziert werde.

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Unerhoert Studie Themenbild

„Von politischer Teilhabe kann keine Rede sein.“
Diakonie-Studie belegt: Hartz IV schließt von politischer Teilhabe aus.

Die Studie „Unerhört! Langzeitarbeitslose melden sich zu Wort“ wird von der Denkfabrik – Forum für Menschen am Rande im Sozialunternehmen Neue Arbeit Stuttgart in Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS) herausgegeben.

Professor Franz Schultheis von der Universität St. Gallen sowie Studenten und Studentinnen der Universität Stuttgart haben das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie im Internet unter:

www.studie-nichtwaehler.de