Am ersten Tag der Pro Arbeit Sozial 2020 gab es eine Podiumsdiskussion zum Teilhabechancengesetz (von links): Daniel Ihle, Jürgen Peeß, Inge Hannemann, Moderatorin Christina Metke, Stefanie Schmidt, Prof. Jürgen Armbruster (verdeckt) und Sabine Baumann

Pro Arbeit sozial 2020 fragt nach „Arbeit für alle“

„Arbeit für alle – der Mensch als Maß der Dinge“ war dieses Jahr der erste Tag der Pro Arbeit sozial überschrieben. Ein  Schwerpunkt war das neu eingeführte „Teilhabechancengesetz“. In einem Gespräch mit Betroffenen, Trägern und Jobcenter-Vertretern wurde deutlich, dass die neuen Möglichkeiten begrüßt werden, es aber noch Probleme gibt.

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Großer Ansturm. Lange Schlangen vor den Kassen im neuen CAP-Marktin în Köngen

„Viele Menschen in Köngen haben sehnsüchtig auf diesen Markt gewartet“

CAP löst Nahversorgungsprobleme

Otto Ruppaner, Bürgermeister der Gemeinde Köngen, sparte nicht mit warmen Worten. Er freue sich mit den Bürgerinnen und Bürgern, dass es endlich, nach zehn bangen Monaten, wieder ein Lebensmittelmarkt im Zentrum von Köngen gibt.

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In der Stuttgarter Vesperkirche traf man sich unter dem Motto "Betroffene berichten - Kirche hört zu"

„Ich hatte gedacht, die haben kein Interesse daran, was draußen passiert“

In der Vesperkirche sprachen Menschen aus prekären Schichten und Kirchenvertreterinnen miteinander

„Betroffene berichten – Kirche hört zu“ war der Titel einer Veranstaltung in der Vesperkirche. Dabei trafen arme Menschen aus der prekären Schicht und Vertreterinnen der Kirche aufeinander. Auch wenn zunächst viel Distanz zwischen beiden Seiten zu spüren war, wurde im Laufe des Abends klar, dass es Berührungspunkte gibt.

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Gesellschaftliche Spaltung ueberwinden Schultheis

Armut und Reichtum verschärfen sich

Die Wissenschaftler Michael Hartmann und Franz Schultheis sprachen im Hospitalhof über die Spaltung der Gesellschaft

„Die gesellschaftliche Spaltung überwinden – Erkenntnisse aus der Eliten- und Prekariatsforschung“ war der Titel einer Veranstaltung im Hospitalhof, die unter anderem von der Denkfabrik organisiert wurde. Wie sehr das Thema vielen Menschen unter den Nägeln brennt, zeigte sich am Andrang: 360 Besucherinnen und Besucher kamen. Eingeladen waren zwei Wissenschaftler, dich sich intensiv mit den Menschen beschäftigten, die in der gesellschaftlichen Schicht ganz unten und ganz oben stehen.

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Transparent und mit breiten Gängen präsentiert sich der CAP-Markt im Augustinum Stuttgart-Sillenbuch

CAP eröffnet Mini-Markt im Sillenbucher Augustinum

Am 11.11., genau einhunderteinundsechzig Minuten vor 11.11 Uhr, um 8.30 Uhr, eröffnet der kleine CAP-Lebensmittelmarkt in der Seniorenresidenz Augustinum in Stuttgart-Sillenbuch. Es ist viel los im Laden. Man sieht fast nur Seniorinnen und Senioren, auch viele Rollatoren. „Wir haben die Gänge zwischen den Regalen breiter gebaut, damit die Kunden mit ihren Gehhilfen besser durchkommen“, sagt Bezirksleiter Burim Sabani, der für Riedenberg zuständig ist. Der Markt, der von der NintegrA - Unternehmen für Integration GmbH betrieben wird, hat eine Fläche von circa 150 Quadratmetern und ist damit etwa halb so groß wie der CAP-Lebensmittelmarkt am Hölderlinplatz.

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Elionora Rosenkranz zeigt den Besuchern eine wertvolle Thorarolle

Einblicke in die jüdische Religion

Demokratiebegleiter/-innen besuchten die Stuttgarter Synagoge

Knapp zwanzig Menschen sind der Einladung der Demokratiebegleiter/-innen zum Besuch der Stuttgarter Synagoge gefolgt. Zunächst mussten sie durch die Sicherheitsvorkehrungen. Jeder muss seinen Personalausweis vorzeigen und die Tasche öffnen. Elionora Rosenkranz führt durch diesen sakralen Ort der jüdischen Gemeinde. Vor dem Eintritt müssen die Männer eine bereit gestellte Kippa aufsetzen. „Aus Respekt vor Gott“, so Rosenkranz. Auch die Frauen müssen beim Gebet ihren Kopf bedecken, entweder mit einem Hut oder mit einem Kopftuch.

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Zum ungewönhlichern Gottesdienst in der Pauluskirche Zuffenhausen gehörte auch eine Modenschau

Second-Hand-Gottesdienst in der Pauluskirche fragt danach, wieviel der Mensch braucht

„Mit weniger mehr leben“ war der Titel eines ungewöhnlichen Gottesdienstes in der Pauluskirche Zuffenhausen. Daran beteiligt war das Second-Hand-Sozialkaufhaus der Neuen Arbeit in Bad Cannstatt. Der Gottesdienst drehte sich um die Frage, wieviel man als Einzelner zum Leben braucht.

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Stadträtin Jasmin Meergans bei der Bürgersprechstunde in der Neuen Arbeit

Ungewöhnliche Bürgersprechstunde mit Stadträtin Meergans

Für eine Bürgersprechstunde kam Jasmin Meergans in die Neue Arbeit. Die jüngste Stadträtin in Stuttgart und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion stellte sich den Fragen der Mitarbeitenden aus der Metallwerkstatt.

Hauptthema dabei war die Wohnungssituation in Stuttgart. Hier plädierte Meergans für den Bau neuer Wohnungen und hob die Wohnbaugenossenschaften hervor. Mit der SWSG hätte die Stadt zudem die Möglichkeit, politisch Einfluss zu nehmen. Dieser aber werde nicht ausreichend genutzt.Stattdessen gäbe es regelmäßig Mieterhöhungen, mit denen der Bau neuer Wohnungen finanziert werde.

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Stefanie Ritzmann las im Kaufhaus Bad Cannstatt aus ihrem Buch "Weglaufen? Geht nicht!"

Weglaufen ? Geht nicht!

Stefanie Ritzmann las aus ihrem Buch im Kaufhaus Bad Cannstatt

Die von Contergan-Schäden betroffene Stefanie Ritzmann las im Kaufhaus Bad Cannstatt vor voll besetzten Stuhlreihen aus ihrem Buch „Weglaufen? Geht nicht!“. Die Lesung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum im Kaufhaus“ statt. Gleich zu Beginn stellt die 60-jährige klar: „Als Opfer fühle ich mich nicht! Ich habe etwas aus meinem Leben gemacht.“

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Unerhoert Studie Themenbild

„Von politischer Teilhabe kann keine Rede sein.“
Diakonie-Studie belegt: Hartz IV schließt von politischer Teilhabe aus.

Die Studie „Unerhört! Langzeitarbeitslose melden sich zu Wort“ wird von der Denkfabrik – Forum für Menschen am Rande im Sozialunternehmen Neue Arbeit Stuttgart in Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS) herausgegeben.

Professor Franz Schultheis von der Universität St. Gallen sowie Studenten und Studentinnen der Universität Stuttgart haben das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie im Internet unter:

www.studie-nichtwaehler.de

Mit einem Infostand in Zuffenhausen motivierten Demokratiebegleiter/-innen zum Wählen

Demokratiebegleiter fördern Wahlmotivation

Erfolgreicher Infostand in Zuffenhausen

Was kann man tun, um in einem Wahlbezirk, in dem die Arbeitslosigkeit dominiert, die Bürgerinnen und Bürger zur Wahl zu motivieren? Zuffenhausen ist solch ein Bezirk, in dem die Wahlbeteiligung teilweise unter 30 Prozent liegt. Mit einem Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz sowie einer Tür-zu-Tür-Aktion in Rot und Zuffenhausen versuchten die Demokratiebegleiter der Neuen Arbeit, die kommenden Wahlquoten am 26. Mai nach oben zu pushen.

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Die Harfenistin Teresa Emilia Raff spielt im Kaufhaus

Harfenkonzert und Lesung im Kaufhaus

Dienstag, 14. Mai in Bad Cannstatt

Harfenkonzert und Lesung im Kaufhaus
Die Stuttgarter Harfenistin Teresa Emilia Raff spielt gerne an ungewöhnlichen Orten, mit dem Ziel, neues Publikum für klassische Musik zu begeistern, gilt diese doch heutzutage nicht gerade als angesagt. Um das zu ändern, begab sie sich auf die Suche nach ungewöhnlichen Konzertorten sowie nach neuen Konzertformaten.

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Infostand Wahl Zuffenhausen

Demokratie in prekären Schichten stärken

Infostand zur Wahl und „Vertrauensschein“ am 14. und 15. Mai in Zuffenhausen

Immer weniger Menschen, die sich in prekären Lebenslagen wie Langzeitarbeitslosigkeit befinden, gehen zur Wahl oder engagieren sich politisch. Durch die geringe Wahlbeteiligung werden ihre Interessen von der Politik weniger berücksichtigt. Die Folge ist, dass sie sich noch weniger von der Politik vertreten fühlen.

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Helmut Winkler, Luise Janke und Knut Peter Licina (von links) berichteten über ihre Erfahrungen mit Langzeitarbeitslosgkeit. Christina Metke (2. v. rechts) moderierte

Langzeitarbeitslose berichten aus ihrem Leben

Bei der Gesprächsrunde in der Vesperkirche verspricht die Politik Hilfe

Langzeitarbeitslose haben es schwer, Gehör zu finden. „Betroffene berichten – Politiker hören zu“ setzt aber gerade darauf. Das Format wurde von der Denkfabrik in Kooperation mit der Vesperkirche Stuttgart entwickelt. Zum Gespräch eingeladen waren diesmal die Kommunalpolitiker/-innen Beate Bulle–Schmid (CDU), Andreas Winter (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Michael Jantzer (SPD), Thomas Adler (SÖS-Linke-PluS) und Ilse Bodenhöfer–Frey (Freie Wähler).

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